Gedanken über das Erwachsensein

Wie alle konnte ich es schon immer kaum erwarten, endlich erwachsen zu sein. Jetzt, mit frischen 26, sollte es doch endlich so weit sein. Näher an der 30 als an der 20 – das ist erwachsen. Oder etwa nicht? Ich fürchte, ich warte immer noch ein bisschen auf den Moment, wo ich endlich wirklich erwachsen bin. Aber, wie fühlt sich das überhaupt an? Was heißt schon erwachsen sein?

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#wenigerMehr in Freiburg

Jetzt habe ich schon seit weit über einhundert Tagen nichts Neues gekauft. Fast nichts jedenfalls. Mein Umzug Ende März war eine echte Herausforderung in Sachen #wenigerMehr. Um den Kauf einer Rolle und eines Pinsels zum Streichen kam ich leider nicht herum. Dafür läuft es jetzt in der heimlichen Ökohauptstadt Deutschlands, Freiburg im Breisgau, umso besser mit dem Nichtkaufen. Und das hat mehrere Gründe…

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Alle Ressourcen sind aufgebraucht. Was jetzt?

Grüne Metallbox mit dunkelbrauner, feiner Erde gefüllt vor weißem Hintergrund

„Deutschland hat an diesem Mittwoch seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht.“ So simpel und direkt konstatiert es die Tagesschau auf ihrer Webseite. Und doch ist es ein Fakt, den man erst einmal verdauen muss. Man sollte sich die Zeit nehmen, zu begreifen, was das heißt. Eigentlich ist seit diesem Mittwoch, seit dem 2. Mai, nichts mehr da. Alles aufgegessen, abgegrast, verbrannt. Und dann muss man sich die Frage stellen: Auf wessen Kosten leben wir eigentlich? Und will ich daran etwas ändern?

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Schreibblockade, Chaos und viele Fragen

Chaotisch übereinanderliegende Werkzeuge

Zum ersten Mal seit Stunde Null dieses Blogs habe ich in einer Woche keinen Artikel veröffentlicht. Sogar zwei Wochen dauert meine Schreibpause bereits an. Man könnte fast schon von einer kleinen Schreibblockade sprechen, denn einiges wurden angefangen und dann verworfen. Woran das liegt, darüber muss ich mir selbst noch ein wenig Klarheit verschaffen. So viel weiß ich jedoch schon: Die letzten Wochen haben viele Fragen aufgeworfen und einige unerwartete Antworten geliefert.

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Mystery, Crime and Drama: Meine liebsten Serien

Hand mit Fernbedienung zeigt auf Fernseher, der das Netflix Logo zeigt. Neben dem Fernseher zu beiden Seiten Topfpflanzen

Angeblich verbringt ein Mensch in etwa ein Drittel seiner Lebenszeit schlafend. Studien über den Netflix-Konsum stehen noch aus. Ich gehe aber davon aus, dass sie ähniche Ergebnisse produzieren werden. Für alle, die ständig auf der Suche nach der nächsten Serie sind, habe ich hier ein Best Of zusammengestellt. Vorsicht, es kommen scharfe Waffen und Zungen zum Einsatz.

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Zum Abschied: Meine Lieblingsorte in Konstanz

Steinfiguren an Steinstrand am Bodensee bei Sonnenschein

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich vor mehr als zwei Jahren nach Konstanz gezogen bin. Nicht viel vermutlich. Das ist auch der Grund, warum ich nicht enttäuscht worden bin. So viel sei gesagt: In Konstanz ist nicht gerade viel los. Es braucht eine Weile, bis man die Orte gefunden hat, für die es sich trotzdem lohnt – zumindest in meinem Fall. Damit die Ankunft für andere etwas einfacher wird, hier meine Lieblingsorte in Konstanz, die noch dazu den Alltag um einiges erleichtern.

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Deutschrap 2018: Ein Zwischenstand

Rap wächst mit seinen Aufgaben. Und weil er seit einigen Jahren nicht mehr nur eine erfolgreiche Jugendkultur, sondern vielmehr Kristallisationspunkt einer gespaltenen Gesellschaft ist und unter intensiver Beobachtung der Medien, der Wissenschaft und natürlich einer ausgereiften Fankultur steht, erfindet Deutschrap sich immer wieder neu. Manche dieser Innovationen sind zweifelhafter Natur – weder neu, noch gut, könnte man sagen. Andere jedoch scheinen die Raplandschaft (und vielleicht die Gesellschaft?) wirklich nachhaltig zu verändern. Auch im noch jungen Jahr 2018 lassen sich schon Tendenzen erkennen.

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Die Powerfrau in uns: Feministische Playlist und Kick-Ass Workouts

Natürlich ist mir längst die Geschlechterungerechtigkeit in meinen Playlisten aufgefallen.  Ich meine: Von fünf Lieblingsalben im Jahr 2017 ist nur eines von einer Frau.  Bei den zehn besten Songs des Jahres ist auch nur ein Song von einer Frau, dafür mindestens die Hälfte frauenverachtend. Kurz: Die Feministin in mir ist von mir und meinem Musikgeschmack schwer enttäuscht. Mit diesem Artikel voller wertvoller Powerfrauen-Musik und Workouts versuche ich sie zu besänftigen.

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Eine Ode ans Boxen

Paar Boxhandschuhe in rot schwarz auf Holzboden

Wenn Menschen mich fragen, welchen Sport ich treibe, lässt meine Antwort regelmäßig Gesichter entgleisen. Boxen? Manche zeigen sich schockiert, ich sei doch „ein hübsches Mädchen“ oder würde eben „gar nicht so aussehen“. Andere fragen, ob ich denn „so richtig“ boxen würde und warum zur Hölle ich mir das denn „antue“. Die offensichtliche Antwort: Damit ich Menschen, die mir solche Fragen stellen, im Zweifelsfall schlagen kann. Nein, ernsthaft: Es gibt einige gute Gründe.

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