Die ultimative History of Rap: Part 4

Graffiti mit Hip Hop Schriftzug in rot auf gelbem und blauen Grund. Symbolbild für History of Rap

Die letzten Jahre waren für Rap eine wahre Blütezeit: Chartrekorde wurden geknackt, Stadionkonzerte ausverkauft und Streamingdienste mit Playlisten übernommen. So viele Rapper*innen waren an diesen Erfolgen beteiligt, dass es schwer fällt, einen Song für jedes Jahr auszuwählen. Noch sind die 2010er Jahre nicht kanonisiert worden. Alle Songs, die hier ausgewählt wurden, hätten auch durch andere ersetzt werden können. Die Zeit wird zeigen, wer wirklich wie relevant war. Und meine Alternativvorschläge zeigen, wer da noch so im Rennen sein könnte.

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Die ultimative History of Rap: Part 1

Drei beigefarbene Ghettoblaster in einem Wandregal. Die Wand ist rot gestrichen mit blauem Muster. Symbolbild für eine History of Rap

Rap wird dieses Jahr 40 Jahre alt. Ganz schön alt für eine Jugendkultur. Sogar alt genug, um aus der Zeitgeschichte in die Neueste Geschichte gewandert zu sein. In den vergangenen Jahren gab es schon einige Versuche einer History of Rap. Die bekanntesten stammen wohl von Jimmy Fallon und Justin Timberlake sowie ihren deutschen Alter Egos Jan Böhmermann und Dendemann. Hier folgt nun ein weiterer, schriftlicher und chronologischer – aufgeteilt in Dekaden.

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Warum gibt es keinen Feiertag für Männer?

Männer bei einer Demonstration mit dem Banner "Men of Quality respect Womens Equality"

Berlin gehört traditionell zu den Bundesländern mit den wenigsten Feiertagen. Wenn man, wie ich, aus dem feiertagsgesegneten Baden-Württemberg kommt, ist das ein harter Schlag: Heilige Drei Könige, Gründonnerstag, Fronleichnam und Allerheiligen – ersatzlos gestrichen. Trotzdem möchte ich nicht wieder zurück in den katholischen Süden, denn Berlin hat einen Feiertag, der besser ist: den Weltfrauentag. In diesem Jahr wird der 8. März in Berlin zum ersten Mal als offizieller Feiertag gefeiert. Das gefällt nicht allen. Nicht wegen des freien Tages natürlich, sondern wegen der Frauen: „Warum gibt es keinen Männertag???“ Hört und liest man (vorzugsweise in Großbuchstaben) allerorts. Ich bin so frei und erkläre das mal eben:

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Eine Kritik der Konmari-Methode

Putzutensilien an Wandhaken

Das hier soll kein Plädoyer für Unordnung sein. Ich liebe aufgeräumte Zimmer. Es gibt nur eines, was ich noch mehr liebe: das Aufräumen selbst. Die Konmari-Methode praktiziere ich bereits seit ich etwa sechs Jahre alt bin – eine Marie Kondo Jüngerin avant la lettre. Meine liebste Nachmittagsbeschäftigung als Kind war es, meinen kompletten Kleiderschrankinhalt auf den Boden zu kippen, mir ein neues Ordnungssystem auszudenken und dann alles wieder einzuräumen. Trotzdem bin ich von Aufräumen mit Marie Kondo, dem ersten Netflix-Hit des noch jungen Jahres, enttäuscht. Vieles an der Sendung hat mich sogar wütend gemacht. Wütend genug für einen ganzen Artikel. 

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#wenigerMehr und Zero Waste: vom Scheitern und Weitermachen

Icon von Mensch, der Papier in Mülleimer entsorgt

Ein Jahr ist eine verdammt lange Zeit. Und zumindest in einem #wenigerMehr-Jahr scheint Zeit tatsächlich auch eine sehr relative Angelegenheit zu sein. Während die ersten Monate wie im Fluge vergingen, werden die dunklen Monate immer länger. Und vor allem schwieriger. Mein Vorsatz, in diesem Jahr nichts Neues zu kaufen, ist ordentlich ins Wanken geraten. So sehr, dass ich am liebsten nicht darüber berichten würde. Ich tue es jetzt trotzdem. Und wenn ich schon dabei bin, mich selbst zu geißeln, berichte ich auch gleich noch, wie schwer das Zero Waste Leben geworden ist. 

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Zero Waste und Nachhaltigkeit: Meine liebsten Blogger*innen

Ein mit Gemüse und Obst gefülltes Einkaufsnetz wird von einem ausgestreckten Arm ins Bild gehalten

Über Nachhaltigkeit zu bloggen ist längst keine nischige Angelegenheit mehr. Zero Waste Blogging ist die Mitte eines ganz eigenen Ballsaals geworden. Selbst Blogger*innen, von denen man es kaum glauben kann, gehen plötzlich mit Einkaufsnetz los und Edelstahl-Brotboxen sind das neue Modeaccessoire. Der Trend zur Nachhaltigkeit ist sicherlich kein schlechter. All diese Blogger*innen kreieren schließlich Aufmerksamkeit für eine gute Sache. Anders gesagt: Jede Edelstahlbrotdose vermeidet Müll, wenn sie benutzt wird – egal, aus welchem Grund sie gekauft worden ist. Trotzdem ist es leicht, bei all den neuen und alten Zero Waste und Nachhaltigkeitsblogger*innen den Überblick zu verlieren. Hier stelle ich deshalb die vor, die ich für besonders gut halte. „Zero Waste und Nachhaltigkeit: Meine liebsten Blogger*innen“ weiterlesen

Über den Umgang mit muskulösen Frauen

Muskulöse Frauen Rückenansicht Halbtotale einer Frau mit schwarzem Sport-BH mit Ringerrücken. Muskulöser Rücken, blonde offene Haare

Der Umgang mit dem Anderen ist, darüber sind sich Kulturwissenschaftler*innen einig, immer ein guter Indikator für die Gesamtverfasstheit einer Gesellschaft. Das Andere kann dabei viele Gesichter haben. Das von Mesut Özil zum Beispiel. Es kann aber auch weniger individuell sein. Wie es um eine Gesellschaft steht zeigt sich auch daran, wie sie mit denjenigen umgeht, die gewissen Normen nicht entsprechen. Dazu gehört die muskulöse Frau, die mit ihrem Äußeren ganz grundsätzliche Machtstrukturen und Gewohnheiten infrage stellt. Der Umgang mit ihr fällt deshalb vielen schwer. Ein Leitfaden:

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