Zero Waste und Nachhaltigkeit: Meine liebsten Blogger*innen

Ein mit Gemüse und Obst gefülltes Einkaufsnetz wird von einem ausgestreckten Arm ins Bild gehalten

Über Nachhaltigkeit zu bloggen ist längst keine nischige Angelegenheit mehr. Zero Waste Blogging ist die Mitte eines ganz eigenen Ballsaals geworden. Selbst Blogger*innen, von denen man es kaum glauben kann, gehen plötzlich mit Einkaufsnetz los und Edelstahl-Brotboxen sind das neue Modeaccessoire. Der Trend zur Nachhaltigkeit ist sicherlich kein schlechter. All diese Blogger*innen kreieren schließlich Aufmerksamkeit für eine gute Sache. Anders gesagt: Jede Edelstahlbrotdose vermeidet Müll, wenn sie benutzt wird – egal, aus welchem Grund sie gekauft worden ist. Trotzdem ist es leicht, bei all den neuen und alten Zero Waste und Nachhaltigkeitsblogger*innen den Überblick zu verlieren. Hier stelle ich deshalb die vor, die ich für besonders gut halte. „Zero Waste und Nachhaltigkeit: Meine liebsten Blogger*innen“ weiterlesen

Über den Umgang mit muskulösen Frauen

Muskulöse Frauen Rückenansicht Halbtotale einer Frau mit schwarzem Sport-BH mit Ringerrücken. Muskulöser Rücken, blonde offene Haare

Der Umgang mit dem Anderen ist, darüber sind sich Kulturwissenschaftler*innen einig, immer ein guter Indikator für die Gesamtverfasstheit einer Gesellschaft. Das Andere kann dabei viele Gesichter haben. Das von Mesut Özil zum Beispiel. Es kann aber auch weniger individuell sein. Wie es um eine Gesellschaft steht zeigt sich auch daran, wie sie mit denjenigen umgeht, die gewissen Normen nicht entsprechen. Dazu gehört die muskulöse Frau, die mit ihrem Äußeren ganz grundsätzliche Machtstrukturen und Gewohnheiten infrage stellt. Der Umgang mit ihr fällt deshalb vielen schwer. Ein Leitfaden:

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Wir fahren nach Berlin: #wenigerMehr Umzugssünden

Postkarten in blau und rot mit der Aufschrift Berlin auf einem Postkartenständer

Von Umzügen habe ich definitiv genug. Ich bin kein Fan von Veränderungen und schon gar nicht von Chaos, Dreck und Koffern. Ich weiß nicht, ob letzteres auf die Scheidung meiner Eltern und die darausfolgenden Wochenendbesuche zurückzuführen ist, oder einfach evolutionär bedingt. Jedenfalls: Ich hasse es aus Koffern zu leben. Damit ist jetzt zum Glück erstmal Schluss. Um hier hinzukommen musste ich aber über einige #wenigerMehr Leichen gehen. Denn auch wenn ich versucht habe, den Umzug so nachhaltig zu gestalten wie möglich, hat das nicht immer geklappt. Deshalb kommt hier jetzt die Beichte meiner Umzugssünden.

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Zum Abschied: Meine Lieblingsorte in Freiburg

Kirche im Stühlinger in Freiburg im Breisgau mit Bäumen

Freiburg: die vielleicht schönste, aber mit Sicherheit sonnigste Stadt Deutschlands. Da, wo Jogi Löws Dialekt völlig normal wirkt, genau wie seine Fröhlichkeit. Und wo er trotzdem nicht der gefeiertste Fußballtrainer ist, weil Christian Streich sowas wie ein Stadtheiliger ist. Obwohl ich ganz aus der Nähe komme, durfte ich Freiburg nie länger als ein paar Monate mein Zuhause nennen. Auch jetzt heißt es nach nur einem Vierteljahr schon wieder Abschied nehmen. Lieblingsorte habe ich in dieser kurzen Zeit aber auch schon genügend gefunden – Freiburg macht es einem aber auch leicht.

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Penguinlesechallenge

Verschiedene alte Penguin-Buchrücken

Zwischen allen Neujahrsvorsätzen und vom Kater befeuerten Besserungsgelübden weiß man manchmal gar nicht, welche Challenge (altdeutsch: Herausforderung) man denn nun angehen soll. Ich habe an anderer Stelle ja schon von meinen verzweifelten sportlichen und meinen bisher ganz erfogreichen nachhaltigen Versuchen berichtet. Das waren jedoch noch nicht alle Herausforderungen, die ich in diesem Jahr angenommen habe. Nein, dem Sixpack (altdeutsch: Waschbrettbauch) in dreißig Tagen und der Maximierung meines Waterintakes (altdeutsch: Wasserkonsums) habe ich mich dann doch verweigert. Stattdessen habe ich mir eine, wenn schon nicht altdeutsche, dann wenigstens altmodische, Lesechallenge vorgenommen.

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Sommerhits 2018: Rapedition

Person springt vor Sonnenuntergangskulisse in einen Pool. Im Hintergrund stehen Menschen und sehen dabei zu.

Sommerhits sind eine heikle Angelegenheit. Selbst, wenn man sie feiert, spätestens Ende Juli hat man dann doch langsam die Schnauze voll. Spätestens. Denn die meisten sind so einfach gestrickt  (inhaltlich wie musikalisch), dass man sie nach dem dritten Mal bereits mitsingen und nach dem zehnten Mal nicht mehr hören kann. Nur dummerweise scheinen das Radiosender und DJs nicht mitzubekommen und spielen deshalb noch bis Mitte September „Despacito“ und „Señorita“ von Pietro Lombardi und Kay One im Wechsel. (Alptraum. Die beiden sind für mich die schlimmsten Serientäter in Sachen schlechter Musik. Direkt nach Summer Cem und KC Rebell.) Um einer derartigen Übersättigung mit schlechter Musik vorzubeugen und weitere eingeklammerte Wutausbrüche zu verhindern, hier eine Liste voller Sommerhits, die es bis in den Herbst schaffen.

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Gedanken über das Erwachsensein

Fujifilmkamera auf Betrachter ausgerichtet mit davor platzierten Playmobilfiguren

Wie alle konnte ich es schon immer kaum erwarten, endlich erwachsen zu sein. Jetzt, mit frischen 26, sollte es doch endlich so weit sein. Näher an der 30 als an der 20 – das ist erwachsen. Oder etwa nicht? Ich fürchte, ich warte immer noch ein bisschen auf den Moment, wo ich endlich wirklich erwachsen bin. Aber, wie fühlt sich das überhaupt an? Was heißt schon erwachsen?

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#wenigerMehr in Freiburg

viele verschiedenfarbige Puzzleteile

Jetzt habe ich schon seit weit über einhundert Tagen nichts Neues gekauft. Fast nichts jedenfalls. Mein Umzug Ende März war eine echte Herausforderung in Sachen #wenigerMehr. Um den Kauf einer Rolle und eines Pinsels zum Streichen kam ich leider nicht herum. Dafür läuft es jetzt in der heimlichen Ökohauptstadt Deutschlands, Freiburg im Breisgau, umso besser mit dem Nichtkaufen. Und das hat mehrere Gründe…

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Alle Ressourcen sind aufgebraucht. Was jetzt?

Grüne Metallbox mit dunkelbrauner, feiner Erde gefüllt vor weißem Hintergrund

„Deutschland hat an diesem Mittwoch seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht.“ So simpel und direkt konstatiert es die Tagesschau auf ihrer Webseite. Und doch ist es ein Fakt, den man erst einmal verdauen muss. Man sollte sich die Zeit nehmen, zu begreifen, was das heißt. Eigentlich ist seit diesem Mittwoch, seit dem 2. Mai, nichts mehr da. Alles aufgegessen, abgegrast, verbrannt. Und dann muss man sich die Frage stellen: Auf wessen Kosten leben wir eigentlich? Und will ich daran etwas ändern?

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Schreibblockade, Chaos und viele Fragen

Chaotisch übereinanderliegende Werkzeuge

Zum ersten Mal seit Stunde Null dieses Blogs habe ich in einer Woche keinen Artikel veröffentlicht. Sogar zwei Wochen dauert meine Schreibpause bereits an. Man könnte fast schon von einer kleinen Schreibblockade sprechen, denn einiges wurden angefangen und dann verworfen. Woran das liegt, darüber muss ich mir selbst noch ein wenig Klarheit verschaffen. So viel weiß ich jedoch schon: Die letzten Wochen haben viele Fragen aufgeworfen und einige unerwartete Antworten geliefert.

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