Das Chaos, die Ordnung und M. – die Geschichte einer Freundschaft

Buchstaben Freundschaft Stifte

Wie sehr manche kleinen, unwichtig erscheinenden Entscheidungen doch manchmal an Gewicht gewinnen, ist eine vielaphorismierte Binsenweisheit. Dass dabei oft Oberflächlichkeit und Vorurteil am Schalthebel sitzen, fällt gern unter den Tisch. Und doch lässt es sich nicht leugnen: Wäre ich nicht ein oberflächlicher Mensch, der andere Menschen nach ihrem Aussehen beurteilen würde, es gäbe wohl keinen Blog. Oder zumindest nicht diesen hier.

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Haiyti „Montenegro Zero“ Track by Track

Neonlichter Montenegro Zero

Endlich. Am 12. Januar hat Haiyti ihr Debütalbum veröffentlicht. Alles, was ich dazu in der Badischen Zeitung schreiben durfte, waren 1100 Zeichen. Viel zu wenig, um ihr gerecht zu werden. Viel zu wenig, um all das in Worte zu fassen, was „Montenegro Zero“ kann. Dass ich Haiyti großartig finde, habe ich ja bereits verraten. Warum das so ist, erfahrt ihr hier auf Albumlänge – Track by Track.

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Liebes Tagebuch

Ein geblümtes und ein orangenes Tagebuch mit der Aufschrift "mon Coeur mis a nu"

Vampire führen es über Jahrhunderte hinweg (zumindest laut popkultureller Meinung). Captain Scott nahm seins bis zum Nordpol mit, Captain Kirk sogar ins All. Martin Walser hatte eins, bis er es im Zug liegen ließ. Und Ernest Hemingway schrieb seins zeitweise in Pamplona – genau wie ich. Eine Ode an meinen treuen Begleiter und ein paar kritische Gedanken.

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Das Musikjahr 2017: Die besten Songs

Schwarze Kassette vor weißem Grund

Klar, ich habe bereits verraten, welche Alben mich in diesem Jahr besonders begeistert haben. Aber mal ehrlich: Wer hört im digitalen Zeitalter noch ganze Alben? Die Aufmerksamkeitsspanne reicht nicht für ganze 60 Minuten, das Streaming-Kontingent auch nicht nicht und die Zeit sowieso nicht. Deshalb gibt es hier ein bisschen was für die Skipper*innen und Mash-Up Fans.

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Lieber klein und zackig…

Frau auf blauem Riesenstuhl an Riesentisch im Naturkundemuseum in Lissabon

… als groß und dappig.

Ich glaube, es war mein Vati, der mir diesen Spruch als Verteidigung für die harten Dorf- und Kleinstadtschulhöfe dieser Welt ans Herz gelegt hat und ich weiß noch, dass ich ihn mit fünf Jahren sehr kess fand. Mit fünfzehn hörte ich dann wohl spätestens auf, ihn als Standarderwiderung auf Standarderniedrigung zu verwenden. Die Beleidigungen hatten sich zu sehr verändert.

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Fernbus-Freitag

Fernbus Innenansicht mit vielen Menschen von hinten

1328 Tage Fernbeziehung. Das sind mindestens ebenso viele im Bus, im Zug oder in der Mitfahrgelegenheit verbrachte Stunden (Tatsächlich sogar auch ein Transatlantik-Flug, den musste aber nicht ich machen). Neben meinem Experten-Status bei Blablacar habe ich mir so auch einen Experten-Status in Sachen Fernbus-Fahren erarbeitet.

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A Portrait of the Fan as a Young Woman

viele auf dem Boden stehende große Farbtöpfe

Am Anfang war das Wort, auch wenn Faust damit bekanntlich so einige Probleme hatte. An meinem Anfang war jedenfalls ganz sicher das Wort. Mein allererstes war meiner Mama zufolge „heureux“. Ich glaube, eventuell überschätzt sie da den Einfluss unserer latent bilingualen Familie und hat einen Rülpser missinterpretiert. So oder so: Ich habe früh angefangen zu sprechen, zu schreiben und (zu mancher Leute Ungemach) nie wieder aufgehört. „A Portrait of the Fan as a Young Woman“ weiterlesen