Wir fahren nach Berlin: #wenigerMehr Umzugssünden

Postkarten in blau und rot mit der Aufschrift Berlin auf einem Postkartenständer

Von Umzügen habe ich definitiv genug. Ich bin kein Fan von Veränderungen und schon gar nicht von Chaos, Dreck und Koffern. Ich weiß nicht, ob letzteres auf die Scheidung meiner Eltern und die darausfolgenden Wochenendbesuche zurückzuführen ist, oder einfach evolutionär bedingt. Jedenfalls: Ich hasse es aus Koffern zu leben. Damit ist jetzt zum Glück erstmal Schluss. Um hier hinzukommen musste ich aber über einige #wenigerMehr Leichen gehen. Denn auch wenn ich versucht habe, den Umzug so nachhaltig zu gestalten wie möglich, hat das nicht immer geklappt. Deshalb kommt hier jetzt die Beichte meiner Umzugssünden.

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Zum Abschied: Meine Lieblingsorte in Freiburg

Freiburg: die vielleicht schönste, aber mit Sicherheit sonnigste Stadt Deutschlands. Da, wo Jogi Löws Dialekt völlig normal wirkt, genau wie seine Fröhlichkeit. Und wo er trotzdem nicht der gefeiertste Fußballtrainer ist, weil Christian Streich sowas wie ein Stadtheiliger ist. Obwohl ich ganz aus der Nähe komme, durfte ich Freiburg nie länger als ein paar Monate mein Zuhause nennen. Auch jetzt heißt es nach nur einem Vierteljahr schon wieder Abschied nehmen. Lieblingsorte habe ich in dieser kurzen Zeit aber auch schon genügend gefunden – Freiburg macht es einem aber auch leicht.

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Gedanken über das Erwachsensein

Wie alle konnte ich es schon immer kaum erwarten, endlich erwachsen zu sein. Jetzt, mit frischen 26, sollte es doch endlich so weit sein. Näher an der 30 als an der 20 – das ist erwachsen. Oder etwa nicht? Ich fürchte, ich warte immer noch ein bisschen auf den Moment, wo ich endlich wirklich erwachsen bin. Aber, wie fühlt sich das überhaupt an? Was heißt schon erwachsen sein?

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#wenigerMehr in Freiburg

Jetzt habe ich schon seit weit über einhundert Tagen nichts Neues gekauft. Fast nichts jedenfalls. Mein Umzug Ende März war eine echte Herausforderung in Sachen #wenigerMehr. Um den Kauf einer Rolle und eines Pinsels zum Streichen kam ich leider nicht herum. Dafür läuft es jetzt in der heimlichen Ökohauptstadt Deutschlands, Freiburg im Breisgau, umso besser mit dem Nichtkaufen. Und das hat mehrere Gründe…

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Alle Ressourcen sind aufgebraucht. Was jetzt?

Grüne Metallbox mit dunkelbrauner, feiner Erde gefüllt vor weißem Hintergrund

„Deutschland hat an diesem Mittwoch seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht.“ So simpel und direkt konstatiert es die Tagesschau auf ihrer Webseite. Und doch ist es ein Fakt, den man erst einmal verdauen muss. Man sollte sich die Zeit nehmen, zu begreifen, was das heißt. Eigentlich ist seit diesem Mittwoch, seit dem 2. Mai, nichts mehr da. Alles aufgegessen, abgegrast, verbrannt. Und dann muss man sich die Frage stellen: Auf wessen Kosten leben wir eigentlich? Und will ich daran etwas ändern?

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Schreibblockade, Chaos und viele Fragen

Chaotisch übereinanderliegende Werkzeuge

Zum ersten Mal seit Stunde Null dieses Blogs habe ich in einer Woche keinen Artikel veröffentlicht. Sogar zwei Wochen dauert meine Schreibpause bereits an. Man könnte fast schon von einer kleinen Schreibblockade sprechen, denn einiges wurden angefangen und dann verworfen. Woran das liegt, darüber muss ich mir selbst noch ein wenig Klarheit verschaffen. So viel weiß ich jedoch schon: Die letzten Wochen haben viele Fragen aufgeworfen und einige unerwartete Antworten geliefert.

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Zum Abschied: Meine Lieblingsorte in Konstanz

Steinfiguren an Steinstrand am Bodensee bei Sonnenschein

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich vor mehr als zwei Jahren nach Konstanz gezogen bin. Nicht viel vermutlich. Das ist auch der Grund, warum ich nicht enttäuscht worden bin. So viel sei gesagt: In Konstanz ist nicht gerade viel los. Es braucht eine Weile, bis man die Orte gefunden hat, für die es sich trotzdem lohnt – zumindest in meinem Fall. Damit die Ankunft für andere etwas einfacher wird, hier meine Lieblingsorte in Konstanz, die noch dazu den Alltag um einiges erleichtern.

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Die Powerfrau in uns: Feministische Playlist und Kick-Ass Workouts

Natürlich ist mir längst die Geschlechterungerechtigkeit in meinen Playlisten aufgefallen.  Ich meine: Von fünf Lieblingsalben im Jahr 2017 ist nur eines von einer Frau.  Bei den zehn besten Songs des Jahres ist auch nur ein Song von einer Frau, dafür mindestens die Hälfte frauenverachtend. Kurz: Die Feministin in mir ist von mir und meinem Musikgeschmack schwer enttäuscht. Mit diesem Artikel voller wertvoller Powerfrauen-Musik und Workouts versuche ich sie zu besänftigen.

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Eine Ode ans Boxen

Paar Boxhandschuhe in rot schwarz auf Holzboden

Wenn Menschen mich fragen, welchen Sport ich treibe, lässt meine Antwort regelmäßig Gesichter entgleisen. Boxen? Manche zeigen sich schockiert, ich sei doch „ein hübsches Mädchen“ oder würde eben „gar nicht so aussehen“. Andere fragen, ob ich denn „so richtig“ boxen würde und warum zur Hölle ich mir das denn „antue“. Die offensichtliche Antwort: Damit ich Menschen, die mir solche Fragen stellen, im Zweifelsfall schlagen kann. Nein, ernsthaft: Es gibt einige gute Gründe.

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WenigerMehr: Eine erste Zwischenbilanz

Preisschilder in Pastelltönen nebeneinander aufgereiht

Etwas mehr als fünfzig Tage läuft das Projekt wenigerMehr schon. Damit habe ich schon mal länger durchgehalten als Josh Hartnett in 40 Tage und 40 Nächte. Gut, vielleicht ist mein Verzicht auf neue Dinge nicht ganz mit seinem vergleichbar. Deshalb drehe ich ja auch nicht gleich einen Film, ein Blogartikel voller Filmzitate muss reichen, um die erste Zwischenbilanz in Sachen wenigerMehr zu ziehen.

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