Zum Abschied: Meine Lieblingsorte in Konstanz

Steinfiguren an Steinstrand am Bodensee bei Sonnenschein

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich vor mehr als zwei Jahren nach Konstanz gezogen bin. Nicht viel vermutlich. Das ist auch der Grund, warum ich nicht enttäuscht worden bin. So viel sei gesagt: In Konstanz ist nicht gerade viel los. Es braucht eine Weile, bis man die Orte gefunden hat, für die es sich trotzdem lohnt – zumindest in meinem Fall. Damit die Ankunft für andere etwas einfacher wird, hier meine Lieblingsorte in Konstanz, die noch dazu den Alltag um einiges erleichtern.

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Die Powerfrau in uns: Feministische Playlist und Kick-Ass Workouts

Frau, die gerade Hantelscheiben auf Langhantel montiert

Natürlich ist mir längst die Geschlechterungerechtigkeit in meinen Playlisten aufgefallen.  Ich meine: Von fünf Lieblingsalben im Jahr 2017 ist nur eines von einer Frau.  Bei den zehn besten Songs des Jahres ist auch nur ein Song von einer Frau, dafür mindestens die Hälfte frauenverachtend. Kurz: Die Feministin in mir ist von mir und meinem Musikgeschmack schwer enttäuscht. Mit diesem Artikel voller wertvoller Powerfrauen-Musik und Workouts versuche ich sie zu besänftigen.

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Eine Ode ans Boxen

Paar Boxhandschuhe in rot schwarz auf Holzboden

Wenn Menschen mich fragen, welchen Sport ich treibe, lässt meine Antwort regelmäßig Gesichter entgleisen. Boxen? Manche zeigen sich schockiert, ich sei doch „ein hübsches Mädchen“ oder würde eben „gar nicht so aussehen“. Andere fragen, ob ich denn „so richtig“ boxen würde und warum zur Hölle ich mir das denn „antue“. Die offensichtliche Antwort: Damit ich Menschen, die mir solche Fragen stellen, im Zweifelsfall schlagen kann. Nein, ernsthaft: Es gibt einige gute Gründe.

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WenigerMehr: Eine erste Zwischenbilanz

Preisschilder in Pastelltönen nebeneinander aufgereiht

Etwas mehr als fünfzig Tage läuft das Projekt wenigerMehr schon. Damit habe ich schon mal länger durchgehalten als Josh Hartnett in 40 Tage und 40 Nächte. Gut, vielleicht ist mein Verzicht auf neue Dinge nicht ganz mit seinem vergleichbar. Deshalb drehe ich ja auch nicht gleich einen Film, ein Blogartikel voller Filmzitate muss reichen, um die erste Zwischenbilanz in Sachen wenigerMehr zu ziehen.

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Das Chaos, die Ordnung und M. – die Geschichte einer Freundschaft

Buchstaben Freundschaft Stifte

Wie sehr manche kleinen, unwichtig erscheinenden Entscheidungen doch manchmal an Gewicht gewinnen, ist eine vielaphorismierte Binsenweisheit. Dass dabei oft Oberflächlichkeit und Vorurteil am Schalthebel sitzen, fällt gern unter den Tisch. Und doch lässt es sich nicht leugnen: Wäre ich nicht ein oberflächlicher Mensch, der andere Menschen nach ihrem Aussehen beurteilen würde, es gäbe wohl keinen Blog. Oder zumindest nicht diesen hier.

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Liebes Tagebuch

Ein geblümtes und ein orangenes Tagebuch mit der Aufschrift "mon Coeur mis a nu"

Vampire führen es über Jahrhunderte hinweg (zumindest laut popkultureller Meinung). Captain Scott nahm seins bis zum Nordpol mit, Captain Kirk sogar ins All. Martin Walser hatte eins, bis er es im Zug liegen ließ. Und Ernest Hemingway schrieb seins zeitweise in Pamplona – genau wie ich. Eine Ode an meinen treuen Begleiter und ein paar kritische Gedanken.

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Große Frauen machen etwas her

Hand mit Maßband

Lieber klein und zackig als groß und dappig“ ist natürlich ein sehr diskriminierender und unwahrer Spruch. Deshalb rückt meine liebe Freundin Katharina die Sache noch in ein anderes Licht. Schließlich gibt es immer (mindestens) zwei Seiten einer Medaille. Und es gibt auch einen abstrusen Grund, warum dieser Beitrag nicht das Titelbild bekommen hat, das er eigentlich bekommen sollte (Clickbait)…

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Lieber klein und zackig…

Frau auf blauem Riesenstuhl an Riesentisch im Naturkundemuseum in Lissabon

… als groß und dappig.

Ich glaube, es war mein Vati, der mir diesen Spruch als Verteidigung für die harten Dorf- und Kleinstadtschulhöfe dieser Welt ans Herz gelegt hat und ich weiß noch, dass ich ihn mit fünf Jahren sehr kess fand. Mit fünfzehn hörte ich dann wohl spätestens auf, ihn als Standarderwiderung auf Standarderniedrigung zu verwenden. Die Beleidigungen hatten sich zu sehr verändert.

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