Deutschrap 2018: Ein Zwischenstand

Rap wächst mit seinen Aufgaben. Und weil er seit einigen Jahren nicht mehr nur eine erfolgreiche Jugendkultur, sondern vielmehr Kristallisationspunkt einer gespaltenen Gesellschaft ist und unter intensiver Beobachtung der Medien, der Wissenschaft und natürlich einer ausgereiften Fankultur steht, erfindet Deutschrap sich immer wieder neu. Manche dieser Innovationen sind zweifelhafter Natur – weder neu, noch gut, könnte man sagen. Andere jedoch scheinen die Raplandschaft (und vielleicht die Gesellschaft?) wirklich nachhaltig zu verändern. Auch im noch jungen Jahr 2018 lassen sich schon Tendenzen erkennen.

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Die Powerfrau in uns: Feministische Playlist und Kick-Ass Workouts

Natürlich ist mir längst die Geschlechterungerechtigkeit in meinen Playlisten aufgefallen.  Ich meine: Von fünf Lieblingsalben im Jahr 2017 ist nur eines von einer Frau.  Bei den zehn besten Songs des Jahres ist auch nur ein Song von einer Frau, dafür mindestens die Hälfte frauenverachtend. Kurz: Die Feministin in mir ist von mir und meinem Musikgeschmack schwer enttäuscht. Mit diesem Artikel voller wertvoller Powerfrauen-Musik und Workouts versuche ich sie zu besänftigen.

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Eine Ode ans Boxen

Paar Boxhandschuhe in rot schwarz auf Holzboden

Wenn Menschen mich fragen, welchen Sport ich treibe, lässt meine Antwort regelmäßig Gesichter entgleisen. Boxen? Manche zeigen sich schockiert, ich sei doch „ein hübsches Mädchen“ oder würde eben „gar nicht so aussehen“. Andere fragen, ob ich denn „so richtig“ boxen würde und warum zur Hölle ich mir das denn „antue“. Die offensichtliche Antwort: Damit ich Menschen, die mir solche Fragen stellen, im Zweifelsfall schlagen kann. Nein, ernsthaft: Es gibt einige gute Gründe.

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WenigerMehr: Eine erste Zwischenbilanz

Preisschilder in Pastelltönen nebeneinander aufgereiht

Etwas mehr als fünfzig Tage läuft das Projekt wenigerMehr schon. Damit habe ich schon mal länger durchgehalten als Josh Hartnett in 40 Tage und 40 Nächte. Gut, vielleicht ist mein Verzicht auf neue Dinge nicht ganz mit seinem vergleichbar. Deshalb drehe ich ja auch nicht gleich einen Film, ein Blogartikel voller Filmzitate muss reichen, um die erste Zwischenbilanz in Sachen wenigerMehr zu ziehen.

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Spürst du dieses Kribbeln im Bauch? Rap und Liebe.

Graffiti bunt Herzen

Bei Rap denken die meisten an Weed, Yayo, Hasch und die Patte, beziehungsweise das Schnapp oder Para, das schwer bewaffnete und tätowierte Rapper damit machen. Aber in jedem Rapper steckt auch ein echter Romantiker. Jedes kraftprotzende Machoalbum mit einer nackten Frau als Dekoration auf dem Cover enthält auch einen Lovesong. Und passend zum Valentinstag findet ihr hier meine ganz persönliche Hitlist zum Thema Rap und Liebe.

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Mexico City. Oder: Im Land der Kakteen gibt es keine Kakteen

Mexico City View from Castillo de Chapultepec

Während ich hier im tristen, grauen Deutschland am Schreibtisch über meiner Masterarbeit brüte, komme ich nicht umhin, mich manchmal weit, weit weg zu träumen. Zum Beispiel ins letzte Jahr. Im Januar 2017 – wenige Wochen nach der Wahl Trumps, mitten in der ersten Welle des Protests – konnte ich nach Mexico City reisen. Ich habe mich von der Stadt so überwältigen lassen, dass es mir immer noch schwer fällt, darüber zu schreiben. Ich will es trotzdem versuchen.

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Das Chaos, die Ordnung und M. – die Geschichte einer Freundschaft

Buchstaben Freundschaft Stifte

Wie sehr manche kleinen, unwichtig erscheinenden Entscheidungen doch manchmal an Gewicht gewinnen, ist eine vielaphorismierte Binsenweisheit. Dass dabei oft Oberflächlichkeit und Vorurteil am Schalthebel sitzen, fällt gern unter den Tisch. Und doch lässt es sich nicht leugnen: Wäre ich nicht ein oberflächlicher Mensch, der andere Menschen nach ihrem Aussehen beurteilen würde, es gäbe wohl keinen Blog. Oder zumindest nicht diesen hier.

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Haiyti „Montenegro Zero“ Track by Track

Neonlichter Montenegro Zero

Endlich. Am 12. Januar hat Haiyti ihr Debütalbum veröffentlicht. Alles, was ich dazu in der Badischen Zeitung schreiben durfte, waren 1100 Zeichen. Viel zu wenig, um ihr gerecht zu werden. Viel zu wenig, um all das in Worte zu fassen, was „Montenegro Zero“ kann. Dass ich Haiyti großartig finde, habe ich ja bereits verraten. Warum das so ist, erfahrt ihr hier auf Albumlänge – Track by Track.

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