Mexico City. Oder: Im Land der Kakteen gibt es keine Kakteen

Mexico City View from Castillo de Chapultepec

Während ich hier im tristen, grauen Deutschland am Schreibtisch über meiner Masterarbeit brüte, komme ich nicht umhin, mich manchmal weit, weit weg zu träumen. Zum Beispiel ins letzte Jahr. Im Januar 2017 – wenige Wochen nach der Wahl Trumps, mitten in der ersten Welle des Protests – konnte ich nach Mexico City reisen. Ich habe mich von der Stadt so überwältigen lassen, dass es mir immer noch schwer fällt, darüber zu schreiben. Ich will es trotzdem versuchen.

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Das Chaos, die Ordnung und M. – die Geschichte einer Freundschaft

Buchstaben Freundschaft Stifte

Wie sehr manche kleinen, unwichtig erscheinenden Entscheidungen doch manchmal an Gewicht gewinnen, ist eine vielaphorismierte Binsenweisheit. Dass dabei oft Oberflächlichkeit und Vorurteil am Schalthebel sitzen, fällt gern unter den Tisch. Und doch lässt es sich nicht leugnen: Wäre ich nicht ein oberflächlicher Mensch, der andere Menschen nach ihrem Aussehen beurteilen würde, es gäbe wohl keinen Blog. Oder zumindest nicht diesen hier.

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Haiyti „Montenegro Zero“ Track by Track

Neonlichter Montenegro Zero

Endlich. Am 12. Januar hat Haiyti ihr Debütalbum veröffentlicht. Alles, was ich dazu in der Badischen Zeitung schreiben durfte, waren 1100 Zeichen. Viel zu wenig, um ihr gerecht zu werden. Viel zu wenig, um all das in Worte zu fassen, was „Montenegro Zero“ kann. Dass ich Haiyti großartig finde, habe ich ja bereits verraten. Warum das so ist, erfahrt ihr hier auf Albumlänge – Track by Track.

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Liebes Tagebuch

Ein geblümtes und ein orangenes Tagebuch mit der Aufschrift "mon Coeur mis a nu"

Vampire führen es über Jahrhunderte hinweg (zumindest laut popkultureller Meinung). Captain Scott nahm seins bis zum Nordpol mit, Captain Kirk sogar ins All. Martin Walser hatte eins, bis er es im Zug liegen ließ. Und Ernest Hemingway schrieb seins zeitweise in Pamplona – genau wie ich. Eine Ode an meinen treuen Begleiter und ein paar kritische Gedanken.

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Das Musikjahr 2017: Die besten Songs

Schwarze Kassette vor weißem Grund

Klar, ich habe bereits verraten, welche Alben mich in diesem Jahr besonders begeistert haben. Aber mal ehrlich: Wer hört im digitalen Zeitalter noch ganze Alben? Die Aufmerksamkeitsspanne reicht nicht für ganze 60 Minuten, das Streaming-Kontingent auch nicht nicht und die Zeit sowieso nicht. Deshalb gibt es hier ein bisschen was für die Skipper*innen und Mash-Up Fans.

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Große Frauen machen etwas her

Hand mit Maßband

Lieber klein und zackig als groß und dappig“ ist natürlich ein sehr diskriminierender und unwahrer Spruch. Deshalb rückt meine liebe Freundin Katharina die Sache noch in ein anderes Licht. Schließlich gibt es immer (mindestens) zwei Seiten einer Medaille. Und es gibt auch einen abstrusen Grund, warum dieser Beitrag nicht das Titelbild bekommen hat, das er eigentlich bekommen sollte (Clickbait)…

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