Sommerhits 2018: Rapedition

Person springt vor Sonnenuntergangskulisse in einen Pool. Im Hintergrund stehen Menschen und sehen dabei zu.

Sommerhits sind eine heikle Angelegenheit. Selbst, wenn man sie feiert, spätestens Ende Juli hat man dann doch langsam die Schnauze voll. Spätestens. Denn die meisten sind so einfach gestrickt  (inhaltlich wie musikalisch), dass man sie nach dem dritten Mal bereits mitsingen und nach dem zehnten Mal nicht mehr hören kann. Nur dummerweise scheinen das Radiosender und DJs nicht mitzubekommen und spielen deshalb noch bis Mitte September „Despacito“ und „Señorita“ von Pietro Lombardi und Kay One im Wechsel. (Alptraum. Die beiden sind für mich die schlimmsten Serientäter in Sachen schlechter Musik. Direkt nach Summer Cem und KC Rebell.) Um einer derartigen Übersättigung mit schlechter Musik vorzubeugen und weitere eingeklammerte Wutausbrüche zu verhindern, hier eine Liste voller Sommerhits, die es bis in den Herbst schaffen.

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Deutschrap 2018: Ein Zwischenstand

schwarze Tasse auf Schreibtisch stehend mit der Aufschrift "Hustle"

Rap wächst mit seinen Aufgaben. Und weil er seit einigen Jahren nicht mehr nur eine erfolgreiche Jugendkultur, sondern vielmehr Kristallisationspunkt einer gespaltenen Gesellschaft ist und unter intensiver Beobachtung der Medien, der Wissenschaft und natürlich einer ausgereiften Fankultur steht, erfindet Deutschrap sich immer wieder neu. Manche dieser Innovationen sind zweifelhafter Natur – weder neu, noch gut, könnte man sagen. Andere jedoch scheinen die Raplandschaft (und vielleicht die Gesellschaft?) wirklich nachhaltig zu verändern. Auch im noch jungen Jahr 2018 lassen sich schon Tendenzen erkennen.

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Die Powerfrau in uns: Feministische Playlist und Kick-Ass Workouts

Frau, die gerade Hantelscheiben auf Langhantel montiert

Natürlich ist mir längst die Geschlechterungerechtigkeit in meinen Playlisten aufgefallen.  Ich meine: Von fünf Lieblingsalben im Jahr 2017 ist nur eines von einer Frau.  Bei den zehn besten Songs des Jahres ist auch nur ein Song von einer Frau, dafür mindestens die Hälfte frauenverachtend. Kurz: Die Feministin in mir ist von mir und meinem Musikgeschmack schwer enttäuscht. Mit diesem Artikel voller wertvoller Powerfrauen-Musik und Workouts versuche ich sie zu besänftigen.

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Spürst du dieses Kribbeln im Bauch? Rap und Liebe.

Graffiti bunt Herzen

Bei Rap denken die meisten an Weed, Yayo, Hasch und die Patte, beziehungsweise das Schnapp oder Para, das schwer bewaffnete und tätowierte Rapper damit machen. Aber in jedem Rapper steckt auch ein echter Romantiker. Jedes kraftprotzende Machoalbum mit einer nackten Frau als Dekoration auf dem Cover enthält auch einen Lovesong. Und passend zum Valentinstag findet ihr hier meine ganz persönliche Hitlist zum Thema Rap und Liebe.

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Haiyti „Montenegro Zero“ Track by Track

Neonlichter Montenegro Zero

Endlich. Am 12. Januar hat Haiyti ihr Debütalbum veröffentlicht. Alles, was ich dazu in der Badischen Zeitung schreiben durfte, waren 1100 Zeichen. Viel zu wenig, um ihr gerecht zu werden. Viel zu wenig, um all das in Worte zu fassen, was „Montenegro Zero“ kann. Dass ich Haiyti großartig finde, habe ich ja bereits verraten. Warum das so ist, erfahrt ihr hier auf Albumlänge – Track by Track.

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Das Musikjahr 2017: Die besten Songs

Schwarze Kassette vor weißem Grund

Klar, ich habe bereits verraten, welche Alben mich in diesem Jahr besonders begeistert haben. Aber mal ehrlich: Wer hört im digitalen Zeitalter noch ganze Alben? Die Aufmerksamkeitsspanne reicht nicht für ganze 60 Minuten, das Streaming-Kontingent auch nicht nicht und die Zeit sowieso nicht. Deshalb gibt es hier ein bisschen was für die Skipper*innen und Mash-Up Fans.

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A Portrait of the Fan as a Young Woman

viele auf dem Boden stehende große Farbtöpfe

Am Anfang war das Wort, auch wenn Faust damit bekanntlich so einige Probleme hatte. An meinem Anfang war jedenfalls ganz sicher das Wort. Mein allererstes war meiner Mama zufolge „heureux“. Ich glaube, eventuell überschätzt sie da den Einfluss unserer latent bilingualen Familie und hat einen Rülpser missinterpretiert. So oder so: Ich habe früh angefangen zu sprechen, zu schreiben und (zu mancher Leute Ungemach) nie wieder aufgehört. „A Portrait of the Fan as a Young Woman“ weiterlesen