#wenigerMehr und Zero Waste: vom Scheitern und Weitermachen

Icon von Mensch, der Papier in Mülleimer entsorgt

Ein Jahr ist eine verdammt lange Zeit. Und zumindest in einem #wenigerMehr-Jahr scheint Zeit tatsächlich auch eine sehr relative Angelegenheit zu sein. Während die ersten Monate wie im Fluge vergingen, werden die dunklen Monate immer länger. Und vor allem schwieriger. Mein Vorsatz, in diesem Jahr nichts Neues zu kaufen, ist ordentlich ins Wanken geraten. So sehr, dass ich am liebsten nicht darüber berichten würde. Ich tue es jetzt trotzdem. Und wenn ich schon dabei bin, mich selbst zu geißeln, berichte ich auch gleich noch, wie schwer das Zero Waste Leben geworden ist. 

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Zero Waste und Nachhaltigkeit: Meine liebsten Blogger*innen

Ein mit Gemüse und Obst gefülltes Einkaufsnetz wird von einem ausgestreckten Arm ins Bild gehalten

Über Nachhaltigkeit zu bloggen ist längst keine nischige Angelegenheit mehr. Zero Waste Blogging ist die Mitte eines ganz eigenen Ballsaals geworden. Selbst Blogger*innen, von denen man es kaum glauben kann, gehen plötzlich mit Einkaufsnetz los und Edelstahl-Brotboxen sind das neue Modeaccessoire. Der Trend zur Nachhaltigkeit ist sicherlich kein schlechter. All diese Blogger*innen kreieren schließlich Aufmerksamkeit für eine gute Sache. Anders gesagt: Jede Edelstahlbrotdose vermeidet Müll, wenn sie benutzt wird – egal, aus welchem Grund sie gekauft worden ist. Trotzdem ist es leicht, bei all den neuen und alten Zero Waste und Nachhaltigkeitsblogger*innen den Überblick zu verlieren. Hier stelle ich deshalb die vor, die ich für besonders gut halte. „Zero Waste und Nachhaltigkeit: Meine liebsten Blogger*innen“ weiterlesen

Wir fahren nach Berlin: #wenigerMehr Umzugssünden

Postkarten in blau und rot mit der Aufschrift Berlin auf einem Postkartenständer

Von Umzügen habe ich definitiv genug. Ich bin kein Fan von Veränderungen und schon gar nicht von Chaos, Dreck und Koffern. Ich weiß nicht, ob letzteres auf die Scheidung meiner Eltern und die darausfolgenden Wochenendbesuche zurückzuführen ist, oder einfach evolutionär bedingt. Jedenfalls: Ich hasse es aus Koffern zu leben. Damit ist jetzt zum Glück erstmal Schluss. Um hier hinzukommen musste ich aber über einige #wenigerMehr Leichen gehen. Denn auch wenn ich versucht habe, den Umzug so nachhaltig zu gestalten wie möglich, hat das nicht immer geklappt. Deshalb kommt hier jetzt die Beichte meiner Umzugssünden.

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#wenigerMehr in Freiburg

viele verschiedenfarbige Puzzleteile

Jetzt habe ich schon seit weit über einhundert Tagen nichts Neues gekauft. Fast nichts jedenfalls. Mein Umzug Ende März war eine echte Herausforderung in Sachen #wenigerMehr. Um den Kauf einer Rolle und eines Pinsels zum Streichen kam ich leider nicht herum. Dafür läuft es jetzt in der heimlichen Ökohauptstadt Deutschlands, Freiburg im Breisgau, umso besser mit dem Nichtkaufen. Und das hat mehrere Gründe…

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Alle Ressourcen sind aufgebraucht. Was jetzt?

Grüne Metallbox mit dunkelbrauner, feiner Erde gefüllt vor weißem Hintergrund

„Deutschland hat an diesem Mittwoch seine natürlich verfügbaren Ressourcen für 2018 aufgebraucht.“ So simpel und direkt konstatiert es die Tagesschau auf ihrer Webseite. Und doch ist es ein Fakt, den man erst einmal verdauen muss. Man sollte sich die Zeit nehmen, zu begreifen, was das heißt. Eigentlich ist seit diesem Mittwoch, seit dem 2. Mai, nichts mehr da. Alles aufgegessen, abgegrast, verbrannt. Und dann muss man sich die Frage stellen: Auf wessen Kosten leben wir eigentlich? Und will ich daran etwas ändern?

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Zum Abschied: Meine Lieblingsorte in Konstanz

Steinfiguren an Steinstrand am Bodensee bei Sonnenschein

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich vor mehr als zwei Jahren nach Konstanz gezogen bin. Nicht viel vermutlich. Das ist auch der Grund, warum ich nicht enttäuscht worden bin. So viel sei gesagt: In Konstanz ist nicht gerade viel los. Es braucht eine Weile, bis man die Orte gefunden hat, für die es sich trotzdem lohnt – zumindest in meinem Fall. Damit die Ankunft für andere etwas einfacher wird, hier meine Lieblingsorte in Konstanz, die noch dazu den Alltag um einiges erleichtern.

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WenigerMehr: Eine erste Zwischenbilanz

Preisschilder in Pastelltönen nebeneinander aufgereiht

Etwas mehr als fünfzig Tage läuft das Projekt wenigerMehr schon. Damit habe ich schon mal länger durchgehalten als Josh Hartnett in 40 Tage und 40 Nächte. Gut, vielleicht ist mein Verzicht auf neue Dinge nicht ganz mit seinem vergleichbar. Deshalb drehe ich ja auch nicht gleich einen Film, ein Blogartikel voller Filmzitate muss reichen, um die erste Zwischenbilanz in Sachen wenigerMehr zu ziehen.

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